Räucherkegel selber machen

Räucherkegeln sind eine gute Alternative zum Räuchern auf der Kohle. Wenn nur eine geringe Menge an Rauchentwicklung gewünscht ist oder man einfach dazwischen am Schreibtisch oder beim entspannten Lesen eines Buches, den feinen Duft der Kräuter im Raum verströmen lassen möchte.

 

Zusätzlich weiß ich genau was drinnen ist und dass keine gesundheitsschädlichen Duftstoffe oder sonstiges verarbeitet worden ist. Ich kann meine selbst gesammelten Kräuter verarbeiten und kann mich an die schöne und warme Zeit des achtsamen Sammelns zurück versetzen.

Räucherkegeln selber machen

Es macht wahnsinnig viel Spaß Räucherkegeln selber zu machen.

Es beginnt schon bei der achtsamen Auswahl der Kräuter, die in die Kegeln verarbeitet werden sollen.

 

Dann werden die Kräuter zu feinem Pulver gemörsert oder mit dem Blender fein vermahlen.

Hier steigen schon die ersten wohlriechenden Düfte in die Nase und man ist gleich völlig entspannt.

 

Anschließend wird, wie beim Kekse backen ein Art schwarzer Mürbteig geknetet. Nun beginnt die meditative Arbeit der Kegel formen. Hat man einmal den Dreh raus, macht es wirklich viel Spaß und man möchte gar nicht mehr aufhören;-)

 

Sind die Kegeln fertig geformt, müssen sie nun einige Tage trocknen, ich lege sie zum Kachelofen und nach nur 2-3 Tagen  sind sie soweit. Nun kann der erste Kegel verräuchert werden und der herrliche Duft kann sich in der Wohnung ausbreiten.

 

 

Nun zum Rezept

Es gibt unzählige Rezepte für die Kegeln und einige habe ich schon ausprobiert und festgestellt, dass sich einige nicht so gut eignen. Entweder sind sie gar nicht abgebrannt oder haben nur kurze Zeit gebrannt und sind dann immer wieder ausgegangen.

Sehr wichtig ist hier, dass die Kräuter ganz fein pulverisiert werden.

Man darf nicht zuviel Harz dazu geben, sonst gehen sie immer wieder dazwischen aus oder muss das Rezept so umändern dass das nicht passiert.

 

Man kann auch mit den verschiedenen Bindemittel experimentieren. Manche sind wahnsinnig teuer oder sie sind ganz schwer zu bekommen.

 

Daher habe ich mich für das folgende Rezept entschieden

 

50g fein gemahlene Kräuter hier eignet sich z.B. Lavendel, Wacholderbeeren, Nelkenwurz, Salbei sehr gut

 

30g Kohle - am besten Lindenholzkohlepulver oder man verwendet eine Räucherkohle und mörsert sie fein

 

 8g Harz  - ich verwende das heimische Harz der Schwarzföhre

 

15g Maisstärke - zum besseren Binden der Kegeln

 

15g Gummi arabicum (ist ein feines weißes Pulver und ist das Harz von Akazien. Es wird auch in der Lebensmittelproduktion und in der Kosmetik verwendet)

 

80 - 100ml Wasser 

 

Die Maisstärke wird im  Wasser aufgelöst und dann am Herd einmal aufgekocht.

Nun werden alle trocken Zutaten gut verrührt und dann schrittweise die Maiswassermischung dazu mischen.

Hier ist es wichtig, immer gut zu verkneten bevor man wieder die nächste Maismischung unterrührt. 

Dann werden die Kegeln geformt. Wie das am besten geht, kannst du am einfachsten bei einem Workshop kennenlernen.

 

Möchtest du in der Gruppe mit mir Räucherkegeln machen, dann hast du immer im Dezember, beim Räucher-Workshop die Möglichkeit dazu.

 

Bei diesem Workshop erfährst du mehr über die verschiedenen heimischen Räucherkräuter. 

 

Wir gehen die verschiedenen Möglichkeiten des Räucherns durch. Du erfährst worauf du beim Ausräuchern von Wohnräumen achten solltest. Verräuchern einige Kräuter, binden einen Räucherstick, formen Räucherkegeln, bereiten uns auf die Rauhnächte vor und vieles mehr.

 

Ich freue mich auf Dich!!!!