Räuchern

Beim Räuchern lösen wir den Geist (Wirkung) einer Pflanze aus seiner Materie (Pflanzenkörper). Um dies zu ermöglichen brauchen wir das Element Feuer, also Hitze um den Pflanzengeist in seiner geistigen Form durch den Rauch (Luft) sich zu entfalten zu können und um seine Kräfte wirken zu lassen.

 

Besonders in der kalten, stürmischen, verregneten Zeit, wo wir die Fenster und Türen gut verschließen und wir es uns in unserem Heim gemütlich machen, lieb ich es mit Hilfe der Pflanzen die Räume zu reinigen und mit guten Energien zu füllen. Das Räuchern kann uns beim Rückzug, vom bunten Treiben der letzten Monaten und der Einkehr in unser Haus, in unser Innerstes unterstützen.

 

Bei Räuchern sind zwei Dinge sehr Wichtig, zunächst die Absicht der Person die räuchert und die Kraft der Pflanze (Qualität und Wirkung der Pflanze)

Bei der Transformation mithilfe der Glut, unterstützen uns die Kräfte der Pflanzendevas bei der Umsetzung unsere Absicht. Dies kann sein um einen Raum von schlechten Energien zu reinigen, uns bei der Meditation zu begleiten, einen Raum/Haus oder Dinge segnen, dich bei einer Krankheit zu unterstützen oder nach einer Krankheit wieder zu stärken, dich beim loslassen oder in Veränderungssitutionen, es wirkt vor allem auf der geistigen und emotionalen Ebene.

 

Bevor negative Energien in unseren Körper eindringen können, setzten sie sich zunächst in unserer Aura fest, bevor sie sich dann in unseren Körper als Krankheit zeigen. Und genau auf dieser Ebene kann uns, mit seinen feinen Schwingungen der Geist der Pflanze unterstützen, dies kann ich durch gezielte Affirmationen, positiven Gedankenbilder und Meditation verstärken.

 

Früher war es ganz verständlich zu bestimmten Anlässen, nach einen Streit, bei heranziehendem Gewitter, bei Krankheiten oder bei den verschiedensten Übergangsritualen wie z.B. bei der Geburt, oder dem Tod zu Räuchern.

 

Es ist schön wieder zu sehen, dass wir uns mit alten Kräften der Natur wieder beschäftigen und wieder neu verbinden.

 

Wie jedes Jahr mische ich in der Herbstzeit meine Winter-Räuchermischung. Jedes Jahr wird sie etwas anders und jedes Jahr denke ich wieder - heuer ist es die beste Mischung die ich je gemischt habe.

 

Auch heuer geht es immer wieder Turbulent zu, ich spüre vieles Altes muss noch weichen damit das Neue entstehen kann. So ist der Schwerpunkt meiner Räuchermischung Reinigung, Transformation, - Loslassen von alten Mustern, Gewohnheiten,.... - Klarheit schaffen, Selbsterkenntnis, persönlicher Wachstum und Schutz

 

Und das sind meine Pflanzenbegleiter für die nächste Zeit mit der Überschrift:

 

Bereit für das Neue Zeitalter -Nicht mehr passendes darf gehen und neues darf kommen

 

Beifuß: ermutigend, er eröffnet uns neue Perspektiven, hilft uns bei Veränderungen in diversen Lebenssituationen, unterstützt uns beim Loslassen, energetische Reinigung

 

Salbei: starke Reinigungspflanze und galt schon im Altertum als heiliges Kraut um Dämonen und ungeliebte Geister zu vertreiben. Nicht nur im Haus sondern auch an heilige Kultstätten wurde er verräuchert, um schädlichen Einflüssen zu befreien.

 

Ysop: Er hilft uns zu einer klaren Sichtweise und verschafft Erleichterung durch seine intensive Reinigungskraft

 

Lorbeer: trägt die Kraft der Selbsterkenntnis, des inneren Wachstums und die Dinge klarer zu erkennen. Wie Lavendel öffnet er das dritte Auge und lässt uns in die Ferne blicken.

 

Schafgarbe: Intuitionsstärkend, gut bei Übergangsritualen um beim Orakeln Zukünftiges zu ersehen.

 

Wacholder: reinigt die Aura von Mensch und Tier, schützt, gibt Sicherheit, lässt uns fest am Boden stehen, gibt uns innere Stärke,legt einen Schutzmantel um uns und unser Heim.

 

Gilt als starker Lichtträger, das sagt uns auch ein altes Sprichwort „Kranewit (Wacholder) brannte im Haus- treibt Doctor und Bader aus“

 

Hagebutte: zieht positive Energien ins Haus, weckt unsere Lebensgeister, tröstet unser Herz, hilft uns selbst zu verzeihen

 

Viel Spaß beim Räuchern und achtet auf Eure Gedanken!!!

 

 

Quellen: Malis Bader, Räuchern mit heimischen Kräutern

 

Pflanzen der Sinne, by Dancing Shiva

 

Die Rauhnächte als Quelle der Ruhe und Kraft